Mittwoch, 14. Juni 2017

Damals war es anders..

Als ich 2010 zu bloggen begann wussten viele Leute in meiner Umgebung nicht was ein Blog ist.
Bloggen war damals ein Begriff den man erst mal erklären musste und hat man dann seine Erklärung über das bloggen abgegeben schauten einen meist die Leute etwas fragend an und meinten wohl, warum machst du so etwas ?
Ich habe damals zu bloggen begonnen,um meine Freundin die in Japan lebt am laufenden zu halten und der Spaß zum fotografieren ,war es doch meine 1. Berufsausbildung  die ich gelernt hatte. Mittlerweile weis ich gar nicht ob man heute noch den Beruf Fotograf  lernen kann.
Ich habe so nette Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen , die heute noch einen großen Wert für mich haben.
Ich habe mich über den Austausch mit anderen Bloggern und den vielen Kommentare so gefreut..(ich freue mich heute auch noch über die Kommentare meiner Leser) ..
Ich habe nach wie vor eine Blogroll - Liste wo ich Blogs verlinke die  die ich gerne lese und so an meine Leser weiter gebe.
Ich verzichte auf ein Mediakit, weil es mir persönlich nicht wichtig ist, ich brauche auch keine SEO Suchmaschine für meinen Blog ,ich freue mich über Leser die mich finden oder seit Jahren besuchen auf meinem Blog.
Die Freude und Leidenschaft ist heute sicher eine andere als es damals war, heute geht es mehr um Darstellung, Gewinn, Zahlen ,Fakten ,Seitenaufrufe, Follower.
Ein Blogger kann  heute ohne Sozialen Netzwerken kaum noch bestehen, Facebook ,Twitter ,Instagram , Pinterest, Google plus am besten ein eigener Video Kanal auf You Tube..das alles brauchst du heutzutage als erfolgreicher Blogger.

Manchmal frage ich mich schon...will ich das alles so in dieser Art ?

Was hast du für eine Meinung zu diesem Thema?

Trotz meines etwas kritischen Thema heute habe ich ein paar schöne Bilder für Euch..



Die Blüte der Pfingstrosen ist nun vorbei..aber schon zeigt sich meine New Dawn von ihrer schönsten Seite.


Kommentare:

  1. Liebe Edith,
    tja, das ist wohl die große Frage - will man ein erfolgreicher Blogger sein, oder hat man lieber eine kleine Fangemeinde und einen persönlicheren Kontakt - oder geht am Ende gar Beides? Ich weiß es nicht und sehe es wie du. Es kommt wie es kommt und jeder muss es so machen, wie er damit glücklich ist.
    Den Ausbildungs-Beruf des Fotografen gibt es immer noch. Ich denke aber, die jungen Leute wollen heute eher das große Ganze - visuelles Marketing, Mediendesign und alles was dazu gehört - höher, schneller, weiter....du weißt schon.
    Witzig ist...letztens las ich ein Weiterbildungsangebot von der IHK, theoretisch könnten quasi alle Blogger direkt (wenn auch klein) anfangen. Das meiste, was dort für viel Geld vermittelt wird, tun wir hier eh alle schon.
    Na sei es drum.

    Ich wünsche dir einen sonnigen Tag und schon mal ein schönes Wochenende.
    Erfreu dich noch ein bisschen an deinen wunderschönen Pfingstrosen.

    liebe Grüße
    Nicole

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  2. i seh des ah wia DU,,,,
    i gfrei mi wenns vorbei schaun
    und noch mehr wenn liabe WORTE daglassen wird,,,,

    i will natürlich schon immer bessere BUIDLN macha
    dafür müsste i mal an KURS machen,,,gggg

    aber i bin zufrieden wia mei BLOG is,,,,freu,,,freu

    übringens i lieb dein BLOG,,,gelle

    hob no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

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  3. Herrlich, waren sie, Deine Pfingstrosen und die Rosen erst! Herrlich finde ich auch Deinen Blog! LG Daniela

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  4. du zeigst die schönsten Bilder, hast eine Hand fürs Einrichten und ein bewundernswert aufgeräumtes Haus... bei mir wären solche Fotos gar nicht möglich ;-)
    lg

    ich blogge aus Spaß an der Freud´ und höre auf, wenn das nicht mehr zutrifft...

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  5. Wunderschöne Bilder und tolle Rosen.
    Ja ich seh das auch so, ich mache ungern auf Commerz und lehne alle Anfragen in die Richtung ab. Ich sehe mich eh als Katzen-Handarbeits-Spaßblog und ich will Freude mit meinen Bildern und Texten machen und nichts anderes. Da es ja hier ruhiger geworden ist in der Bloggerwelt nicht mehr so wie früher, bin ich noch zu IG, aber manchmal wird mir beides zu viel, aber missen möchte ich auch weder das eine noch das andere.
    Alles Gute vom Reserl und ich liebe deine Bilder sehr und heute die, die sind besonders schön, vielleicht auch weil ein Katzerl fürs Reserl dabei ist

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  6. Edith - meine liebe Edith,

    ich habe Deinen Text mit großem Interesse gelesen und genau diese Frage habe ich vor kurzem mit einer Bekannten diskutiert, denn sie meinte, ich könnte doch noch viel "erfolgreicher" sein mit meinem Blog, wenn ich das und das und das noch mache....
    Ich bin für mich ganz klar zu dem Entschluß gekommen, dass ich genau das nicht möchte, denn mir geht zu viel meiner kostbaren Lebenszeit verloren, wenn ich auf jeder Hochzeit tanze.....
    So, wie es jetzt ist, ist es für mich stimmig - vielleicht ändert sich das irgendwann, aber jetzt auf keinen Fall.
    Ich denke immer noch an die Zeit zurück, als Du mir so toll mit meinem Blog-Start geholfen hast.....

    Ich sende Dir ganz, ganz herzliche Grüße

    Uschi
    so what hutliebhaberin

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  7. Meine liebe Edith,
    ich habe dir schon lange nicht mehr geschrieben, da ich momentan nicht so viel Zeit zum bloggen habe. Meistens lese ich mir die Texte durch und schaue mir die schönen Bilder an, aber zum kommentieren habe ich meistens keine Zeit. Bei Instagram bin ich täglich, einfach ein Bild hochladen und ein paar Worte dazu, fertig.
    Aber ich habe eins gemerkt, ist man kein fleissiger Kommentierer, bekommt man eben nicht so viel Feedback!
    Nur bin ich ja berufstätig und habe noch eine Familie, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Mein Töchterlein ist ja seit letzten Sommer ein Erstklässler, da läuft einiges anders! Da kann ich nicht permanent online sein.
    Als ich 2009 anfing, erging es mir wie dir: verständnislose Blicke um mich herum. Aber das ist und war mir egal. Damals wurden auch noch kleine Blogs, wie meiner, von Firmen angeschrieben, um etwas zu testen. Ein paar mal habe ich davon profitiert. Warum auch nicht. Ich fand die Sachen gut und sie sind heute noch in meinem Haushalt oder in dem von meiner Mama.
    Aber damit Geld verdienen, nein. Das wollte ich auch nicht.
    Aber wie du schon schreibst, bei vielen geht es nur um Selbstdarstellung. Ich finde manche Blogger und Influencer (das muss wohl mittlerweile ein "richtiger Beruf" sein) ziemlich arrogant. Und es macht mich manchmal wirklich traurig, dass denen so viele virtuell nachrennen und so viel nachkaufen, was auf den Blogs und bei Instagram präsentiert werden.
    Und es macht mich traurig, dass es so viele tolle Blogs mittlerweile nicht mehr gibt, da sie vielleicht keine Chance mehr sahen zu bestehen.
    Ich halte aber weiterhin durch und hoffe, das ein paar Leser meine wenigen Posts lesen.
    In diesen Sinne freue ich mich weiterhin bei dir normale Posts aus einem wunderschönen Zuhause zu lesen und wünsche dir einen schönen Abend!
    Ganz liebe Grüsse
    Tanja

    P. S. Ich hoffe, du bist mir für meine ehrlichen Worte nicht böse! 🎈

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  8. Hach, liebe Edith! So gut erklaert. Ich habe zwar selbst keinen Blog aber folge ca. 20 Blogs regelmaessig. Blogs waren frueher huebscher, durch die Blogliste konnte man immer mehr und mehr huebsche Blogs finden, aber nun ertrinken viele Blogs in Werbung. Ein "erfolgreicher" Blogger ist doch der, dem die ganze Sache Spass macht und der Gleichgesinnte findet, die sich immer ueber einen neuen Post freuen!

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  9. Mach dir doch nicht so einen Stress! Ich mag deinen Blog und folge ihm seit ewigen Zeiten und das wird sich auch nicht ändern. Mal hat man mehr Muße, ihn zu bestücken, mal weniger, weil das reale Leben einfach wichtiger ist. Über eins sollte man sich beim Bloggen aber klar sein: Was will man damit! Will man ihn finanziell nutzen, dann muss man sich auch entsprechend "an die Decke strecken". Will man aber nur selber Spaß damit haben, dann ist all das, was du oben aufgezählt hast, nett, aber nicht immer notwendig. Und genau diesen Spaß, die Seele deines Blogs, solltest du nicht verlieren. Und ich denke, das hast du auch nicht vor.
    Liebe Grüße von mir und mach weiter so, denn das gefällt augenscheinlich ja nicht nur mir!
    Solveig

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  10. Liebe Edith,

    immer höher, immer weiter - müssen wir das denn überhaupt? Gilt unter unser Bloggern nicht oft auf Altes zu bauen, daraus etwas Schönes zu gestalten. Ich finde nicht, dass wir uns mit den neuen Medien immer weiter entwickeln müssen, um gute Blogger zu sein. Das Herz muss mitschwingen, das ist was zählt. Es bilden sich natürlich schon die nächsten Generationen, das heißt nicht, dass "Oldstyle" nicht überleben wird. Ich habe aufgrund meiner Ausbildung auch eine 2jährige Pause eingelegt und festgestellt, dass mir das Bloggen fehlt. Dann stellte sich die Frage, ob ich meinen Blog den megahypen Bloggen der nächsten Generation anpassen muss. Nein, muss ich nicht!!! - dachte ich und habe gar nichts geändert. Authentisch sein hat etwas mit Persönlichkeit und Charme zu tun. Jeder sollte sich so einrichten, wie es ihm selbst am besten gefällt. Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Meinung ein Stück weiterhelfen und schicke Dir liebe Grüße aus Augsburg - Petra

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  11. Liebe Edith!
    Ich glaube, das kommt immer darauf an, was man sich vom Bloggen erwartet. 2010 habe ich nur für mich zu bloggen begonnen. Ich freue mich über jeden einzelnen Leser und auch über jedes Kommentar. Aber ich möchte in meinem Blog keine Werbung machen, nicht verpflichtet sein zu einer bestimmten Zeit etwas zu schreiben sondern will dann posten wenn es mich freut und das schreiben, was ich will. Ich will damit kein Geld verdienen sondern sehe es eher als eine Art Tagebuch. Auch bei mir sind viele sehr schöne Kontakte entstanden, die ich nicht mehr missen möchte und so bin ich sehr zufrieden.
    Deinen Blog mag ich sehr gerne, ich schwelge gerne in Deinen Fotos, auch wenn ich nicht immer ein Kommentar hinterlasse ;-)
    Liebe Grüße
    Karen

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  12. Liebe Edith,
    über genau diese Fragen habe ich die letzten Wochen auch viel nachgedacht. Und eigentlich war die Antwort für mich dann ganz einfach:
    Wenn man mit seinem Blog wirklich Geld verdienen will, dann muss mann all diese Dinge wohl wissen und beachten: SEO, Postings auf allen Social-Media-Kanälen, etc. etc.
    Dadurch war es für mich dann auch klar: Ich MUSS das nicht. Nachdem mein Blog ein reines Hobby ist, muss er mir einfach nur Spaß machen. Und so lange ich einen guten Job habe, der mich finanziell versorgt, wird das bei mir auch so bleiben. Natürlich freue ich mich auch über jeden weiteren fixen Leser, über jeden Besuch und jeden Kommentar auf meinem Blog.
    Und weißt du was, ich glaube solche Blogs, wie deiner oder meiner, der wenig bis gar keine Werbung bringt, werden mit der Zeit wieder beliebter werden. Du wirst es sehen .... also halte durch ;-)

    Und so lange du so schöne Bilder (noch dazu von Pfingstrosen - eine meiner Lieblingsblumen) postets, werde ICH ganz bestimmt treu deine Leserin bleiben (auchwenn es nicht immer für einen Kommentar reicht.

    Liebe Grüße und bis bald!
    Hilda

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  13. Oja, die Gedanken mache ich mir auch und ich stimme bei so vielem in den vorherigen Kommentaren zu! Viele wirklich schöne Blogs sind inzwischen reine Werbeblogs und ich lese sie nicht mehr, ich verstehe auch nicht, warum das funktioniert, und es nimmt mir auch den Spaß am Bloggen. Ich bin durch dieses schneller/höher/weiter inzwischen an einem Punkt, wo mir Bloggen kaum mehr Freude bereitet und ich war immer sehr engagiert. Schön aber, dass es noch "andere" Blogs gibt.
    LG
    Tinka

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  14. Um Gel zu verdienen gehe ich Arbeiten.Um schöne Momnte festzuhalten blogge ich.Anfangs dachte ich auch,ich muss jede Woche 3 Posts schreiben,um Leser zu aktivieren und bei Laune zu halten.Aber das fand ich dann doch zu stressig.Ganz aufhören wollte ich auch nicht.Und nun blogge ich so wie es mir in den Sinn kommt.Ganz relaxt.
    Ein schönes Wochenende und lg Sternchen56

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